Weinpreise Tei 2

Das Thema Weinpreise im “Fine-Wine” Bereich ist umfangreich. Es gibt nicht einen zentralen Markt, wo sich die Preise bilden, sondern es gibt diverse Weinauktionen und auch die Weinbörse Liv-ex kann sicherlich nicht als einzige Referenz herangezogen werden. Somit ist es sinnvoll, mehrere Quellen miteinander zu verknüpfen, um eine solide Preisbasis zu ermitteln und um “Ausreißerpreise” einordnen bzw. relativieren zu können.  Hier liegt auch eine große Schwäche bei der hier im Blog schon mehrmals kritisierten Bewertung von Fondsbeständen. Insbesondere in weniger liquiden Weinen besteht die Möglichkeit der Preismanipulation zum entsprechenden Stichtag, wenn man nur die Preise der Weinbörse zugrunde legt. Ein breiteres Fundament an Daten -insbesondere von Auktionen- wäre hier sinnvoll. Zudem könnte man hierdurch zu extremen Preissprüngen vorbeugen. Ich habe bei der Preismatrix in zwei Datenquellen unterteilt: die Premiumquellen (Liv-ex, Sotheby´s London, Christie´s London) und Sekundärquellen (ebay + andere Weinauktionshäuser).


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