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	<title>Wein Investment &#187; fine wine</title>
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	<description>Blog über das professionelle Weininvestment und Berichte über &#34;Fine Wine&#34;</description>
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		<title>Preise bei Weinauktionen ziehen weiter an</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 08:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinvestor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ersten gro&#223;en Weinauktionen best&#228;tigen den Trend des Vorjahres auf breiter Front. Die Preise f&#252;r hochwertigen Wein ziehen weiter an. Dies kann man den erzielten Preisen auf den Weinauktionen von Sotheby´s und Acker Merrall &#38; Condit´s am letzten Wochenende in Hong Kong entnehmen. Bemerkenswert dabei war u.a. die Preisentwicklung auf beiden Auktionen f&#252;r eine OWC [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten gro&#223;en Weinauktionen best&#228;tigen den Trend des Vorjahres auf breiter Front. Die Preise f&#252;r hochwertigen Wein ziehen weiter an. Dies kann man den erzielten Preisen auf den Weinauktionen von Sotheby´s und Acker Merrall &amp; Condit´s am letzten Wochenende in Hong Kong entnehmen. Bemerkenswert dabei war u.a. die Preisentwicklung auf beiden Auktionen f&#252;r eine OWC Lafite Rothschild des Jahrganges 1982. W&#228;hrend diese bei der Sotheby´s Auktion noch zu einem Preis von 58.949 USD zugeschlagen wurde, erzielte eine identische OWC bei der Acker Merrall &amp; Condit´s Auktion am gleichen Wochenende einen Preis von 75.076 USD und somit 16.127 USD mehr. Ein neues Preisniveau konnten Weine des Jahrganges 2000 erklimmen. Sowohl f&#252;r Mouton Rothschild (27.923 USD), Chateau Palmer (4964 USD), als auch Chateau Angelus (5985 USD) wurde auf Auktionen weltweit zuvor kein h&#246;herer Preis gezahlt. Weitere Informationen hierzu findet man <a href="http://www.decanter.com/news/wine-news/513815/lloyd-webber-hong-kong-sale-fetches-nearly-6m?utm_source=newsletter-240111&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=newsalert">hier</a> und <a href="http://www.decanter.com/news/wine-news/513870/10m-at-acker-merrall-hong-kong-auction?utm_source=newsletter-240111&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=newsalert">hier</a>.</p>
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		<title>Beeindruckende Performance</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 09:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinvestor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit einer Performance von knapp + 60% kann der Liv-ex 50 auf ein beeindruckendes Jahr zur&#252;ckblicken. Zum Vergleich: eine Anlage in Gold h&#228;tte im Jahr 2010 eine Rendite von ca. 35% (in GPB per oz) erzielt. Insgesamt erfreut sich hochwertiger Wein einer zunehmenden internationalen Nachfrage- auch als Portfoliobeimischung. F&#252;r das kommende Jahr darf man gespannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Performance von knapp + 60% kann der <a href="http://www.liv-ex.com/pages/static_page.jsp?pageId=195">Liv-ex 50</a> auf ein beeindruckendes Jahr zur&#252;ckblicken. Zum Vergleich: eine Anlage in Gold h&#228;tte im Jahr 2010 eine Rendite von ca. 35% (in GPB per oz) erzielt. Insgesamt erfreut sich hochwertiger Wein einer zunehmenden internationalen Nachfrage- auch als Portfoliobeimischung. F&#252;r das kommende Jahr darf man gespannt sein, ob dieser extreme Aufw&#228;rtstrend beibehalten werden kann und welche Weine als n&#228;chstes in den Focus der Asiaten geraten. Die Betreiber der Liv-ex machen zumindest erste Zeichen aus, dass die Nachfrage nach Top-Burgund und Sauternes Weinen anzieht, was vielleicht als erster Indikator f&#252;r einen neuen oder zus&#228;tzlichen Trend gewertet werden kann.</p>
<p>Im Jahr 2011 wird auch die Seite von Weinvestment grafisch neu aufgesetzt und inhaltlich um neue Rubriken erweitert. Sp&#228;testens bis Mitte M&#228;rz soll der Relaunch erfolgen. </p>
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		<title>Asiatische Nachfrage kennt keine (preislichen) Grenzen</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 09:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinvestor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein asiatischer Sammer hat beim englischen Weinh&#228;nder Bordeaux-Index eine 6 Liter Flasche Pétrus des Jahrgangs 1982 f&#252;r 45.000 GBP erworben. Der Verkauf der 6 Liter Flasche stellt f&#252;r das Unternehmen einen Rekord dar. Noch nie zuvor in der Unternehmensgeschichte wurde eine einzelne Flasche zu solch einem hohen Preis verkauft. Dies unterstreicht einmal mehr die unglaubliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein asiatischer Sammer hat beim englischen Weinh&#228;nder Bordeaux-Index eine 6 Liter Flasche Pétrus des Jahrgangs 1982 f&#252;r 45.000 GBP erworben. Der Verkauf der 6 Liter Flasche stellt f&#252;r das Unternehmen einen Rekord dar. Noch nie zuvor in der Unternehmensgeschichte wurde eine einzelne Flasche zu solch einem hohen Preis verkauft. Dies unterstreicht einmal mehr die unglaubliche Nachfrage aus Asien, die den Markt f&#252;r hochwertigen Wein kontinuierlich nach oben treibt.<br />
Mehr Informationen findet man im <a href="http://www.decanter.com/news/296349.html">Decanter</a>.</p>
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		<title>Liv-ex 100 beendet das Jahr 2009 mit einem Plus von 15,7%</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 17:29:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinvestor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liv-Ex]]></category>
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		<category><![CDATA[Liv-Ex 100]]></category>
		<category><![CDATA[Weinbörse]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Liv-ex 100 beendete das Gesamtjahr 2009 mit einem Plus in H&#246;he von 15,7 Prozent. Insbesondere die Nachfrage nach den Blue Chips Lafite und Mouton Rothschild waren f&#252;r diese Entwicklung verantwortlich. Dies wird auch von dem Liv-ex Claret Chip Index untermauert, der im Jahr 2009 um 19.8 Prozent zulegen konnte. Der Handel im Dezember stand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.liv-ex.com/pages/static_page.jsp?pageId=100">Liv-ex 100</a> beendete das Gesamtjahr 2009 mit einem Plus in H&#246;he von 15,7 Prozent. Insbesondere die Nachfrage nach den Blue Chips Lafite und Mouton Rothschild waren f&#252;r diese Entwicklung verantwortlich. Dies wird auch von dem <a href="http://www.liv-ex.com/pages/static_page.jsp?pageId=171">Liv-ex Claret Chip Index</a> untermauert, der im Jahr 2009 um 19.8 Prozent zulegen konnte. Der Handel im Dezember stand im Zeichen der Bordeaux-Weine und hier lag der Schwerpunkt insbesondere auf den Jahrg&#228;ngen 2000 und 2008. Aber auch die Weine aus dem 98´Jahrgang &#8211; und hier insbesondere Latour- konnten sich einer gesteigerten Aufmerksamkeit der H&#228;ndler erfreuen.  Die Erfolgsgeschichte von Lafite Rothschild scheint auch im neuen Jahr ungebrochen, wobei sich das Interesse nun auch zus&#228;tzlich auf die Weine von Mouton Rothschild erstreckt. </p>
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		<title>Interview mit Mario Scheuermann</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 10:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinvestor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[WeInvestment trifft...]]></category>
		<category><![CDATA[fine wine]]></category>
		<category><![CDATA[Fine Wine Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Scheuermann]]></category>
		<category><![CDATA[Weinmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Mario Scheuermann vom Planet Bordeaux habe ich ein Interview &#252;ber die derzeitige Lage am Fine-Wine Markt, die Aussichten f&#252;r die Zukunft und seine Einsch&#228;tzung zur anstehenen Primeur- Kampagne gef&#252;hrt. WEINVESTMENT: &#8220;Im Soge der weltweiten Wirtschaftskrise sind auch die Preise f&#252;r hochwertigen Wein unter Druck geraten. Wie sehen Sie die mittel- bis langfristigen Perspektiven f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Mario Scheuermann vom <a href="http://bordeaux.blogg.de/">Planet Bordeaux </a>habe ich ein Interview &#252;ber die derzeitige Lage am Fine-Wine Markt, die Aussichten f&#252;r die Zukunft und seine Einsch&#228;tzung zur anstehenen Primeur- Kampagne gef&#252;hrt. </p>
<p><strong>WEINVESTMENT: &#8220;Im Soge der weltweiten Wirtschaftskrise sind auch die Preise f&#252;r hochwertigen Wein unter Druck geraten. Wie sehen Sie die mittel- bis langfristigen Perspektiven f&#252;r den &#8220;Fine-Wine&#8221; Markt?&#8221;</strong></p>
<p class="MsoNormal"><em>Mario Scheuermann: &#8220;Ich sch&#228;tze die mittel- und langfristige Perspektive f&#252;r den „Fine Wine“ Markt durchaus optimistisch und positiv ein. Einerseits bin ich schon der Meinung, dass nicht alle Weine zu ihren fr&#252;heren H&#246;chstst&#228;nden zur&#252;ckkehren werden; denn vieles war da auch ungerechtfertigt und &#252;bertrieben. Aber bei den erstklassigen Gew&#228;chsen aus sehr guten Jahren mache ich mir keine grossen Gedanken. Die werden ihre H&#246;chstst&#228;nde wieder erreichen und auch noch &#252;bertreffen. Daf&#252;r bedarf es aber eines gewissen Zeithorizonts von vielleicht f&#252;nf oder zehn Jahren. Wer heute Geld genug hat um sich z.B. mit 1982 Lafite oder 1961 Latour in Grossflaschen bzw. OHK eindecken zu k&#246;nnen, was sollte der falsch machen? Solche Weine sind heute eine anerkannte eigene Asset-Klasse wie Alte Meister, Gold oder Fabergé-Eier. Zum Unterschied zu allen anderen Wertanlagen, kann man sie notfalls aber auch mit Genuss trinken. F&#252;r mich w&#228;re dies das eigentliche Ziel. Es gibt eine alte Sammler-Regel: kaufe zwei OHKs. Wenn der Preis sich verdoppelt hat, verkaufe eine und trinke die andere mit der Zeit aus. Die ist dann n&#228;mlich for free. <img src='http://www.weinvestment.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> &#8221;</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>WEINVESTMENT: </strong><strong>Stichwort &#8220;&#220;bertreibung&#8221;: diese war sicherlich auch beim hoch gelobten Jahrhundertjahrgang 2005 zu verzeichnen. Die Preiskorrektur f&#252;r viele Weine dieses Jahrgangs fiel entsprechend deutlich aus, teilweise betrug diese 20- 30 Prozent von den H&#246;chstst&#228;nden. Wie sch&#228;tzen sie das Potential auf dem aktuellen Level ein bzw. wie w&#252;rden Sie das Chance/Risiko Verh&#228;ltnis auf l&#228;ngere Sicht einordnen?&#8221;</strong></p>
<p class="MsoNormal"><em>Mario Scheuermann: &#8220;Das ist eine viel komplexere Sachlage als normalerweise dargestellt und hat eine Vorgeschichte, die in die 1990er Jahre zur&#252;ckreicht. Damals kamen &#252;berseeische Icon-Weine z.B. aus Australien (Three Rivers) oder USA (Screaming Eagle, Maja u. a.) zu Releasepreisen auf den Markt, die h&#246;her lagen als die der Premier Crus in Bordeaux. Das konnten und wollten diese nach ihrem eigenen Selbstverst&#228;ndnis nicht akzeptieren also suchten sie eine M&#246;glichkeit so schnell wie m&#246;glich wieder die h&#246;chsten Preise zu erzielen, Nach dem System Bordeaux ist nur der Premier, der die h&#246;chsten Preise<br />
erzielt. Die erste Chance war der Jahrgang 2000. Allerdings funkte da der Millenium-Effekt dazwischen; denn dieser traf nat&#252;rlich alle hochwertigen, lagerf&#228;higen Weine egal woher sie kommen. 2005 war es dann soweit. Die Gleichung lautete: Jahrhundertjahrgang = Jahrhundertpreise. Und so kam es auch. Die h&#246;chsten Preise seit Napoleon III. Dass so viele andere versuchten nachzuziehen war eine &#220;bertreibung, die nicht von Dauer sein konnte und auch nicht sein wird, wenn man von einigen Sonderf&#228;llen (Super Seconds, Garagenweine vom rechten Ufer etc.) absieht. Wenn  jetzt die Preise korrigieren, wird das nur f&#252;r den Mittelbau  der Klassifikation von Dauer sein. Die Premiers werden den ersten grossen Jahrgang nutzen um wieder auf der Preisniveau von 2005 zu kommen. Was den Jahrgang 2005 betrifft, werden die Preise in dem f&#252;r diese Weine &#252;blichen Zeitraum sp&#228;testens ab 2013 &#8211; 2015 auf ein Niveau steigen das &#252;ber dem von 2006/2007 liegt. Daran wird auch die derzeitige Wirtschaftskrise nichts &#228;ndern zumal sie bis dahin &#252;berwunden sein wird. Insofern bietet ein Investment in diesen Jahrgang ein &#252;berschaubares Risiko. Im Augenblick w&#252;rde ich aber eher in erstklassige Jahrg&#228;nge wie 1982, 1961 und &#228;lter investieren.&#8221;</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>WEINVESTMENT: &#8220;</strong><strong>Letztlich m&#252;ssen f&#252;r solche Preissteigerungen immer zwei Faktoren zusammen kommen: zum einen, die Anbieter, die diese Preise verlangen und zum anderen Kunden, die diese auch bezahlen. Auf der Kundenseite konnte man insbesondere in den letzten Jahren verst&#228;rkt Nachfrage aus L&#228;ndern wie Russland, Indien und dem gesamten asiatischen Raum verzeichnen. Sehen Sie auch f&#252;r die Zukunft eine verst&#228;rkte Verlagerung der Nachfrage in diese L&#228;nder? Verliert Europa in diesem Bereich u.U. an Bedeutung?&#8221;</strong></p>
<p class="MsoNormal"><em>Mario Scheuermann: &#8220;</em><em>Ich bef&#252;rchte ja. Die europ&#228;ischen Konsumenten werden zunehmend an Bedeutung und Einfluss verlieren. Das ist ein viele Branche durchdringender Mega-Trend Die drinking habits, die weltweiten Trends werden mehr und mehr von den neuen Milieus in den Megast&#228;dten der BRIC Staaten bestimmt so wie diese heute bereits stark die Mode, die Kunst oder das Kino (Bollywood) aber auch die Autoindustrie beeinflussen bzw. M&#228;rkte wie TV, Computer, Mobilephons, Kameras, Chips und Screens beherrschen. Europa l&#228;uft mit seiner starken politischen und wirtschaftlichen Fraktionierung Gefahr immer weiter kolonialisiert zu werden auch in seinem eigenen Geschmack (Coca Cola, McDonald, Starbucks etc.). Die n&#228;chsten &#220;berflutungen werden aus China und Indien kommen. Es gibt wenig aus Europa, was da dagegenh&#228;lt. Immerhin k&#246;nnte es sein, dass ALDI, Lidl und Co. zum weltweiten Modell f&#252;r die Nahversorger der Zukunft werden. Ich will damit sagen: wenn zig Millionen Chinesen, Inder, Russen, Brasilianer in Zukunft Weine aus Bordeaux sch&#228;tzen, gehen die Preise weiter nach oben. Falls diese Konsumentenschichten sich etwas anderem zuwenden sollten, werden die Bordeauxpreise sinken und die Preise anderer pr&#228;ferierter Weine steigen. Europa k&#246;nnte daran nat&#252;rlich einiges &#228;ndern, aber ich sehe im Augenblick weder den politischen Willen, noch die Kraft und schon gar nicht den Mut in der politischen Klasse dies anzupacken. Es w&#228;re auch gegen weite Teile der desinformierten B&#252;rger gar nicht durchzusetzen. Dies Tr&#228;umen doch lieber von einer R&#252;ckkehr ins angeblich idyllische 19. Jahrhundert allerdings ausgestattet mit den technischen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts. Das geht aber nicht und wird Wunschtraum bleiben. Ich bef&#252;rchte, dass<span> </span>Europa und damit auch Deutschland in Zukunft<span> </span>als Wirtschafts.- und<span> </span>Machtzentrum <span> </span>eine untergeordnete Rolle spielen wird. F&#252;r ausgesprochene Luxusg&#252;ter wie Spitzenweine heisst das: von einer kleinen Gruppe wirklich reicher B&#252;rger abgesehen, wird sich dann niemand mehr diese Weine leisten k&#246;nnen.&#8221;</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>WEINVESTMENT: &#8220;</strong><strong>Sehen Sie diese Entwicklung auch im Bereich der hochwertigen Bordeaux-Weine? Dies w&#252;rde letztendlich bedeuten, dass Namen wie &#8220;Lafite&#8221;, &#8220;Latour&#8221; oder &#8220;Mouton Rothschild&#8221; zumindest Gefahr laufen w&#252;rden, in einigen Jahren den Status als Luxusgut zu verlieren.&#8221;</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong></strong><em>Mario Scheuermann: &#8220;</em><em>Das glaube ich nun nicht. Bordeaux an sich ist nach wie vor eine der st&#228;rksten Mega-Marken der Welt wie Champagner, Havanna Zigarren oder Cognac. Produkte wie diese werden f&#252;r die n&#228;chsten Jahre und Jahrzehnte f&#252;r alle Aufsteiger der neuen Bourgeoisien in den EmergingMarkets prestigetr&#228;chtig sein. Und die Premiers heben sich nochmals als Ultra Marken und Icons ab. Ich glaube im Gegenteil daran, dass sich der Luxus Status der Premiers erst mal noch verst&#228;rken und vertiefen wird. Aber dies muss nicht auf alle Ewigkeiten zementiert sein. K&#252;nftige Generationen in Megapolen wie Shanghai, Beijing, Mumbai, Rio etc. werden eines Tages sicher eigene Vorlieben entwickeln. Aber da reden wir von der n&#228;chsten oder besser &#252;bern&#228;chsten Generation- also einen Zeitraum deutlich nach 2020. Mir ist aber bewusst, dass diese Welt (auch die Weinwelt) am Ende dieses Jahrhunderts anders aussehen wird als jetzt. Im 21. Jahrhunderts wird sich alles &#8211; eine friedliche Entwicklung vorausgesetzt &#8211; deutlich st&#228;rker und tiefgreifender ver&#228;ndern als dies im 20. Jahrhundert der Fall war. Das Jahr 2100 wird sich<br />
vom Jahr 2000 so abheben wie das Jahr 2000 vom Jahr 1800.&#8221;</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>WEINVESTMENT: &#8220;</strong><strong>In wenigen Wochen steht die Primeur-Kampagne in Bordeaux vor der T&#252;r, von der Sie auch quasi &#8220;live&#8221; twittern (http://twitter.com/primeur08) werden. Diese beinhaltet dieses Jahr einiges an Spannungspotential. Der internationale Handel fordert Abschl&#228;ge bis zu 50 Prozent auf das Preisniveau der letzten Jahre, um &#252;berhaupt eine Chance zu haben, die Weine an den Mann oder die Frau zu bringen. Wie sch&#228;tzen Sie zum einen im Vorfeld die Qualit&#228;t des Jahrgangs ein und werden die Châteaux ihrer Meinung nach die Erwartungen bez&#252;glich der Preispolitik erf&#252;llen?&#8221;</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong></strong><em>Mario Scheuermann: &#8220;</em><em>Es sind nat&#252;rlich vor allem die Londoner H&#228;ndler die derart hohe Preisabschl&#228;ge fordern; denn denen ist ihre einstmals starke W&#228;hrung abhanden gekommen. Das ist ein v&#246;llig neues Gef&#252;hl f&#252;r die, dass sie mit ihrem kranken Pfund nicht mehr tonangebend oder gar marktbeherrschend sind. Die sitzen in einer Riesenfalle: sie brauchen tats&#228;chlich 30 Prozent Abschlag um das W&#228;hrungsgef&#228;lle zum Euro auszugleichen und dann noch mal 20 Prozent wg. der m&#246;glicherweise mangelnden Qualit&#228;t des Jahrgangs. Sollten die Bordelaiser ihnen diesen Gefallen tun, w&#252;rden sich die H&#228;ndler auf dem Kontinent die H&#228;nde reiben. Diese k&#246;nnten dann konkurrenzlos preiswert einkaufen. F&#252;r sie w&#252;rde Bordeaux pl&#246;tzlich wieder zum Gesch&#228;ft. Ich sehe diesen ganz krassen Preisabschlag noch nicht. Er wird sich eher zwischen 20 und 40 Prozent bewegen. </em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Was die Qualit&#228;t betrifft traue ich mir derzeit keine detaillierten Prognosen zu. Fakt ist: 2008 war und wird kein grosser Jahrgang werden. Aber erstens ist die Menge sehr klein und zweitens liegen zwischen den Ernteterminen einzelner Regionen und Châteaux bis zu 4 Wochen und mehr. Was das f&#252;r die individuelle Qualit&#228;t der Weine bedeutet kann man ohne Verkostung nicht sagen. Deshalb wird diese Kampagne sehr spannend werden.&#8221;</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>WEINVESTMENT: &#8220;</strong><strong>K&#246;nnten Sie sich vorstellen, dass das derzeit herrschende Konzept des Primeur-Verkaufs sich in absehbarer Zeit &#228;ndern wird? Kritik daran wird schon seit l&#228;ngerer Zeit ge&#252;bt. Werden diese Forderungen die gewachsenen Strukturen auflockern oder gar brechen k&#246;nnen?&#8221;</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong> </strong></p>
<p><em>Also &#252;ber die derzeitige Konzeption der Primeur-Kampagne wird in Bordeaux aus unterschiedlichen Gr&#252;nden schon seit Jahren diskutiert. Ohne Ergebnis. Insofern glaube ich nicht, dass sich daran viel &#228;ndern wird. Andererseits gibt es diese Form der Organisation der Kampagne erst seit ca. 30 Jahren. Davor war es viel chaotischer und individueller. Erst mit der Gr&#252;ndung der Union des Grands Crus 1973 kam da Ordnung rein. Bisher ist man damit gut gefahren. Kritik kommt immer wieder von Erzeugerseite, dass man die Verkostungstermine ca. 3 Wochen sp&#228;ter ansetzen sollte. Da spricht aus Sicht der Produzenten und Verkoster einiges daf&#252;r. Aber der Handel will das nicht. Die Preisfindung f&#228;nde dann nicht im Mai/Juni statt sondern erst im Juni/ Juli und das ist Ferienzeit. Zum anderen k&#246;nnte dann Robert Parker <span> </span>seine Bewertungen nicht mehr Ende April liefern sondern erst Ende Juni. Dies w&#252;rde bedeuten, dass die Preisfindung erst im Juli/August stattfinden w&#252;rde. Das geht gar nicht. So ist auch der Vorschlag von Monsieur Prats zu verstehen</em><em> die Preisfindungsphase gleich auf September zu verschieben. Ob das aber mehrheitsf&#228;hig ist, weiss ich nicht zu beurteilen. Glaube aber eher nein. Andererseits hat der Erosionsprozess der gewachsenen Strukturen bereits begonnen. Immer h&#228;ufiger nehmen Erzeuger einen oder mehrere Weine aus der Kampagnen-Struktur des Platzes Bordeaux heraus allen voran Bernard Magrez. Viele tr&#228;umen davon, dass man zuk&#252;nftig die Premiers unter Ausschaltung des Zwischenhandels &#252;ber eigene Luxus-Portale oder Luxus-Shops verkaufen k&#246;nnte. Das w&#228;re freilich das Ende des Systems Bordeaux und eine existentielle Katastrophe f&#252;r die Masse der Winzer an der Basis.</em></p>
<p><em></em><strong>WEINVESTMENT: &#8220;</strong><strong>Abschlie&#223;ende Frage: wenn man einmal einen Blick &#252;ber den Tellerrand der klassischen Icon-Weine hinauswagt: Sehen Sie Weine, die das Potential und die Voraussetzung haben, die Reihe der bekannten Investmentweine in absehbarer Zukunftzu erg&#228;nzen?&#8221;</strong></p>
<p class="MsoNormal"><em>In vielen klassischen Regionen aber auch in neuen Weinbaul&#228;ndern streben Erzeuger danach mit Weinen diesen Status zu erreichen z.B. in Argentinien oder auch S&#252;dafrika, in Ungarn, &#214;sterreich oder Deutschland.<span> </span>Aber das ist nicht so einfach wie manche denken und schnell geht das auch nicht. Die Qualit&#228;t muss nicht einmal sehr hoch sein sondern man muss auch &#252;ber viele Jahre ein &#228;hnlich hohes Niveau halten, <span> </span>es  mit der Zeit sogar steigern. Man braucht regelm&#228;ssig Noten weit jenseits der 90 Punkte von den f&#252;hrenden Kritikern der Welt, einen Release-Preis jenseits von 50 Euro als Ausgangspunkt und einen sekund&#228;ren Markt mit permanenter Nachfrage und dadurch dauerhaft steigenden Preisen. In Australien<span> </span>haben das z.B. Grange<span> </span>und Hill of Grace geschafft, <span> </span>in den USA Opus One und Dominus, in Spanien Vega Sicilia. Pingus ist auf dem Weg dorthin. Ich denke schon, dass wir uns da in den n&#228;chsten zehn, 15 Jahren noch einige andere neue Namen werden merken m&#252;ssen. Wenn Sie mich nach Deutschland fragen, w&#252;rde ich vielleicht das Kirchenst&#252;ck von Dr. B&#252;rklin-Wolf nennen, den Schlossberg Pinot noir von August Kesseler oder die Sp&#228;tburgunder „Alte Reben“ von Stodden.<span> </span>Das sind Weine, die sich langsam diesem Profil n&#228;hern. Ob sie es letztendlich schaffen werden, wird man sehen. Die edels&#252;ssen Goldkapsel-Weine von Weil aus dem Rheingau oder die Spitzen aus der Kollektion von Egon M&#252;ller an der Saar sind dort wohl schon angelangt.</em></p>
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		<title>Ausblick Weinmarkt</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 10:01:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinvestor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[fine wine]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwertiger Wein]]></category>
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		<description><![CDATA[Finanzkrise und Weinmarkt Die Finanzkrise zieht weiter ihre Kreise, die endg&#252;ltigen Folgen sind noch nicht absehbar. Man k&#246;nnte sich nun die Frage stellen, wie sich die Krise auf den Markt f&#252;r hochwertige Weine auswirkt. Weinb&#246;rse und Auktionsmarkt Eine pauschale Antwort ist meiner Meinung nach derzeit nicht m&#246;glich, da sich der heutige Weinmarkt nicht mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Finanzkrise und Weinmarkt</strong><br />
Die Finanzkrise zieht weiter ihre Kreise, die endg&#252;ltigen Folgen sind noch nicht absehbar. Man k&#246;nnte sich nun die Frage stellen, wie sich die Krise auf den Markt f&#252;r hochwertige Weine auswirkt.</p>
<p><strong>Weinb&#246;rse und Auktionsmarkt</strong><br />
Eine pauschale Antwort ist meiner Meinung nach derzeit nicht m&#246;glich, da sich der heutige Weinmarkt nicht mit dem zur Zeit der Asienkrise vergleichen l&#228;&#223;t. Der Liv-Ex mu&#223;te im September ein Minus von 3,7 Prozent verzeichnen, ein moderates Minus im Vergleich zu den Finanzm&#228;rkten, aber trotzdem k&#246;nnte man diese Entwicklung als erstes Indiz daf&#252;r werten, dass sich die Krise nun auch auf den Bereich des &#8220;Fine Wine&#8221; auswirkt. Der europ&#228;ische Auktionsmarkt im September zeigte sich dagegen robuster und konnte bei den Versteigerungen sein hohes Niveau verteidigen bzw. leicht ausbauen. </p>
<p>Die Preise im Fine Wine Bereich kannten in den letzten Jahren nur die Richtung nach oben, was der Chart des  <a href="http://www.liv-ex.com/pages/static_page.jsp?pageId=100">Liv-Ex 100</a> eindrucksvoll veranschaulicht. Unter anderem der sehr hoch gelobte, aber noch sehr junge Jahrgang 2005, konnte dabei bereits beachtliche Preissteigerungen verzeichnen. Das Potential nach oben erscheint in diesem Jahrgang bis auf weiteres ausgereizt. Die Vermutung liegt nahe, dass sich H&#228;ndler und Investoren von Teilen ihrer Best&#228;nde des Jahrgangs trennen, da sie zum einen kurzfristige Gewinne mitnehmen und zum anderen die Weine bereits &#8220;zu teuer&#8221; sind und daher von ihnen in der nahen Zukunft  kein weiteres Aufw&#228;rtspotential zu erwarten ist. Da der Liv-Ex 100 zu einem nicht unerheblichen Teil aus Weinen dieses Jahrgangs besteht, ist die Gefahr gro&#223;, dass der Index unter diesen Voraussetzungen weiter nachgibt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Auktionsmarkt ebenfalls diese Richtung einschl&#228;gt, da dieser zum einen breiter aufgestellt ist und zum anderen regelm&#228;&#223;ig Auktionen mit einzelnen Schwerpunkten (z.B. Jahrgang 2000) stattfinden. Somit ist es durchaus denkbar, dass sich die beiden M&#228;rkte unterschiedlich entwickeln bzw. unterschiedlich stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine potentielle Entwicklung die auch durch die unterschiedlichen Akteure an den beiden Marktpl&#228;tzen bedingt werden k&#246;nnte.</p>
<p>Pers&#246;nlich glaube ich, dass die gro&#223;en internationalen Weinfonds nun Mittelabfl&#252;sse zu verzeichnen haben. Daher werden Best&#228;nde in der kommenden Zeit sukzessive abgebaut, wobei sich die Frage stellt, wie marktschonend dies an der Liv-Ex geschehen kann, auch wenn die einzelnen Teilnehmer ein Interesse daran haben werden, sich nicht gegenseitig die Performance zu &#8220;vermiesen&#8221;.</p>
<p><strong>Auswirkungen auf Nachfrage</strong><br />
Als n&#228;chstes stellt sich die Frage, welchen Einfluss die Finanzkrise auf die internationale Nachfrage nach hochwertigen Wein haben wird. Naturgem&#228;&#223; wirkt sich solch eine Krise erst mit einer gewissen zeitlichen Verz&#246;gerung aus. Sicherlich wird die Nachfrage in Mitleidenschaft gezogen (z.B. in der Finanzbranche), aber man sollte auch ber&#252;cksichtigen, dass viele Leute jetzt nicht einfach mittellos sind und es sich bei diesen Leuten um ein Jammern auf hohem Niveau handelt. Das Segment &#8220;hochwertiger Wein&#8221; spricht eine Klientel an, die trotzdem auf ihren Luxus nicht verzichten mu&#223;.</p>
<p>Zudem ist die Nachfrage auf eine bedeutend gr&#246;&#223;ere internationale Basis als damals zur Asienkrise gestellt.Vielleicht findet auch ein Umdenken bei Weinfreunden und Anlegern statt. Wenn man in Zertifikate von Lehman Brothers investiert hat, erleidet man als Anleger u.U. aufgrund des Emittentenrisikos einen Totalverlust. Dieser ist beim Weininvestment nahezu ausgeschlossen. Vielleicht setzt daher auch ein Trend zur Anlage in Wein, Antiquit&#228;ten, etc. ein&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>Somit bleibt festzuhalten, dass es in meinen Augen derzeit nur sehr schwer m&#246;glich ist, eine verbindliche Aussage zu der Tendenz des Weinmarktes zu treffen, da es eine vergleichbare Situation noch nie gab. Die Anlageklasse Wein kann sich nun bew&#228;hren und derzeit tut sie es auch noch. Sollte sich die Krise weiter zuspitzen und die Weltwirtschaft nachhaltig auf nicht absehbare Zeit in Mitleidenschaft gezogen werden, wird wahrscheinlich auch der Weinmarkt in die Knie gezwungen. </p>
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		<title>Internationaler Weinmarkt mitten im Wandel</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 16:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinvestor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketwatch]]></category>
		<category><![CDATA[fine wine]]></category>
		<category><![CDATA[Weinfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Weininvestment]]></category>

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		<description><![CDATA[Hongkong will London als Handelsplatz Konkurrenz machen Der internationale Markt f&#252;r hochwertige Weine ist extrem vom Prinzip Angebot und Nachfrage gepr&#228;gt. Das Angebot ist im (Bordeaux) Premium-Bereich nicht weiter ausbaubar und somit klar begrenzt. Die Nachfrageseite befindet sich in den letzten Jahren dagegen zunehmend im Umbruch und ein Ende ist nicht abzusehen. Neben den etablierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Hongkong will London als Handelsplatz Konkurrenz machen</h3>
<p>Der internationale Markt f&#252;r hochwertige Weine ist extrem vom Prinzip Angebot und Nachfrage gepr&#228;gt.  Das Angebot ist im (Bordeaux)  Premium-Bereich nicht weiter ausbaubar und somit klar begrenzt.  Die Nachfrageseite befindet sich in den letzten Jahren dagegen zunehmend im Umbruch und ein Ende ist nicht abzusehen. Neben den etablierten Weinfonds gibt es zunehmend Neugr&#252;ndungen in diesem speziellen Bereich. Zudem bleibt die Nachfrage aus Russland und China auf konstant hohen Niveau.  Diese erwerben die Weine gr&#246;&#223;tenteils zum effektiven Konusm und nicht als Investmentobjekt, was einer potentiellen Spekulationsblase entgegenwirkt. Eine immer wichtigere Rolle im internationen Weinmarkt spielt Hongkong.  Im August wird dort die erste International Wine Expo stattfinden und professionelle Lagerungsm&#246;glichkeiten/ Lagerh&#228;user werden entwickelt bzw. realisiert. Im Februar wurden die Z&#246;lle und Steuern auf Wein erlassen, was dazu f&#252;hrte, dass sich internationale Weinh&#228;ndler einer extrem gro&#223;en Nachfrage erfreuen durften.  Fakt ist, dass die Nachfrageseite  in den letzten Jahren auf ein bedeutend gr&#246;&#223;eres, internationales  Fundament gestellt wurde und dieser Prozess noch nicht beendet ist. Diese Entwicklung spricht klar gegen fallende Preise im Bereich des &#8220;Fine Wine&#8221;.</p>
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		<title>Renditeturbo Wein</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 08:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinvestor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weininvestment]]></category>
		<category><![CDATA[fine wine]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Scheuermann hat mich auf einen sehr interessanten Artikel in der Washington Post aufmerksam gemacht. Hier kann man einmal mehr lesen, wie rentabel sich die &#8220;Anlageklasse Wein&#8221; entwickeln kann  und wie sich der Markt durch das Internet zunehmend internationalisiert und organisiert. Wobei das Beispiel eines Anwalts aus Kalifornien, der im November 10 Flaschen eines seltenen Burgunder f&#252;r knapp &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Scheuermann hat mich auf einen sehr interessanten Artikel in der Washington Post aufmerksam gemacht. <a href="http://business.smh.com.au/too-good-to-drink-internets-hand-in-global-finewine-investment-boom/20080104-1k95.html?page=2">Hier </a>kann man einmal mehr lesen, wie rentabel sich die &#8220;Anlageklasse Wein&#8221; entwickeln kann  und wie sich der Markt durch das Internet zunehmend internationalisiert und organisiert. Wobei das Beispiel eines Anwalts aus Kalifornien, der im November 10 Flaschen eines seltenen Burgunder f&#252;r knapp &#252;ber 3500$ gekauft und zwei Wochen sp&#228;ter f&#252;r 10000$ verkauft hat, schon Assoziationen zur New-Economy Blase hervorrufen k&#246;nnen und daher im Bericht auch auf die Risiken des Weininvestments hingewiesen wird.</p>
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