Robert Parker gibt Kritikertätigkeit auf……..

was natürlich nicht stimmt…..Aber angeregt durch eine Diskussion auf den Seiten des Planet Bordeaux über den (schwindenden) Einfluss des führenden Weinkritikers Robert Parker habe ich mir die Frage gestellt, was es für den Bereich des Weininvestments bedeuten würde, wenn Parker seine Kritikertätigkeit von heute auf morgen an den Nagel hängen würde. Schließlich spielt der “Kritikerpapst” auch auf diesem Gebiet eine wesentliche Rolle: Einige Weinfonds kaufen nur Weine, die von Parker eine entsprechende Mindestpunktzahl erhalten haben, die Analyse nach “unterbewerteten” Weinen innerhalb einer Peer-Group erfolgt ebenfalls oftmals auf der Basis seiner Punkte, die Liv-Ex berücksichtigt in ihren Indizes u.a. nur Weine mit einer Mindestpunktzahl von 95 Punkten, etc. Es würde für den professionellen Weininvestmentbereich zweifelsohne eine Herausforderung darstellen und ihn sicherlich auch in gewisser Weise erschüttern, wenn Parkers Abgang relativ überraschend erfolgen sollte. Die Suche nach Alternativen wäre nicht unproblematisch. Zwar gibt es international einige andere bedeutende Weinkritiker, aber die berühmten Parker-Punkte bleiben derzeit das Mass aller DInge. Newcomer sind aktuell (noch) nicht in Sicht. Vielleicht würde man auch auf andere Methoden zurückgreifen. Denkbar wäre z.B. eine Durchschnittspunktzahl von einer bestimmten Anzahl von führenden internationalen Kritikern, wobei diese oftmals ein individuelles Punktesystem benutzen. Aber egal wie man das Problem lösen würde- für den professionellen Weinmarkt würde es eine echte Bewährungsprobe darstellen.


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