Platzt die Lafite-Blase?
Nach der fulminanten Preissteigerung der Lafite-Weine mehren sich die Stimmen, die vor einem Platzen der Lafite-Blase warnen. Von Kommentatorenseite werden Vergleiche zur Phase des Neuen Marktes gezogen. Der frühere Morgan Stanley Analyst Andy Cie führt hierfür in einem Artikel insbesondere 3 Gründe an: 1) das “Horden” von Lafite-Weinen bei Sammlern, Händlern und dem Chateau selbst 2) die zunehmende Anzahl von Fälschungen, die die Nachfrage beeinträchtigen können 3) die kurzfristige Flucht in Sachwerte wie Wein aufgrund der niedrigen Leitzinsen. Insbesondere zu Punkt 1 hört und liest man eigentlich eher gegenteilige Meinungen, speziell zum effektiven Konsum der Weine. Es steht jedoch außer Frage, dass die Gefahr einer Blase durchaus besteht. Der Preisanstieg in den letzten Monaten ist rational sicherlich nicht zu erkären. Ähnliche Konstellationen findet man jedoch auch regelmäßig z.B. im Kunstmarkt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte und in der glücklichen Lage ist, noch einige Lafite-Weine aus ausgewählten Jahrgängen in seinem Keller zu lagern, sollte derzeit -um sicher zu gehen- die ein oder andere Flasche verkaufen. Mit den restlichen Flaschen kann man dann immer noch auf eine weitere Preissteigerung hoffen.








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