Liv-ex 100 unverändert
Der Liv-ex 1oo beendete den Monat Juni mit einem Plus von 0.1 Prozent quasi unverändert bei 214.27 Punkten.
Der Liv-ex 1oo beendete den Monat Juni mit einem Plus von 0.1 Prozent quasi unverändert bei 214.27 Punkten.
Als Sofortkauf für 199 Euro wird bei Ebay derzeit eine Flasche Leoville las Cases, Jahrgang 1996, angeboten, weitere (5)Flaschen sind zusätzlich möglich. Preislich ist dies Angebot für einen 98 RP-Punkte Wein derzeit kaum zu schlagen. Die Bewertungen des Anbieters lassen ebenfalls nicht zu wünschen übrig. Das Angebot ist noch bis zum 05.07.2009, 21:09:40 gültig.
Bis zum 01.07.2009 11:01:44 Uhr läuft noch eine Auktion auf eine Flasche Mouton Rothschild 2005. Der Wein wurde von Parker mit 96 Punkten bewertet und das aktuelle Auktionsgebot beträgt 301 Euro. Der günstige- von WEINVESTMENT unverbindlich ermittelte- Händlerpreis liegt bei 475 Euro. Zudem steht bei ebay eine Flasche Mouton Rothschild 2005 zum Preis von 469 Euro zum Sofortkauf.
Da sich die Auktionsplattform “Ebay” für den Handel mit hochwertigen Weinen allen Kritikern zum Trotz durchaus etabliert hat und auch diverse Weinhändler ihre Weine dort anbieten, wird WEINVESTMENT ab sofort das laufende Auktionsgeschehen regelmäßig beobachten und unverbindlich auf potentielle Kaufgelegenheiten aufmerksam machen.
In der Financial Times findet man heute ein Special zum Thema “Weininvestment”, u.a. einen Artikel über Weinfonds. Der Autor John Stimpfig fordert hierin, was auch WEINVESTMENT in diesem Blog in der Vergangenheit regelmäßig thematisiert hat: die Regulierung von Weinfonds, einen einheitlichen Ansatz bei der Fondsbewertung und eine größere Transparenz. Bei der stetig wachsenden Anzahl von Weinfonds sollte man diese Punkte im Interesse der gesamten Szene und der Anleger mittlerweile als notwendige Grundlage ansehen.
Richard Dawes Fine Wine bietet über eine Koorperation mit der Liv-ex nun auch den Handel für Privatpersonen an der Weinbörse an. Den Kunden wird dafür eine pauschale Gebühr in Höhe von 10 Prozent in Rechnung gestellt. Privatpersonen war der aktive Handel an der Liv- ex bislang nicht möglich. Es kommt also zunehmend Bewegung in den Bereich der Handelsplattformen, wie von WEINVESTMENT auch schon zu Beginn der Woche hier im Blog berichtet wurde.
Der Trend zu Weinhandelsplattformen hält international an. Auch Vinfolio wird Anfang Juli eine Plattform präsentieren, die Maßstäbe setzen kann. Während deutsche Händler in diesem Segment noch zu schlafen scheinen, positioniert sich die internationale Konkurrenz. Wer das Weininvestment ernsthaft betreiben möchte, sollte sich zunehmend über den deutschsprachigen Bereich hinaus orientieren.
Zunehmend kann man eine Entwicklung zu Weinhandelsplattformen feststellen. Auf diesen finden Kunden verbindliche An- und Verkaufspreise für diverse Weine. Im Falle von Bordeauxindex werden diese Preise vom Unternehmen selbst gestellt, wobei der Spread zwischen dem An- und Verkaufskurs relativ breit ist, da dieser quasi die Marge des Händlers darstellt. Auf den Seiten des Decanter findet man heute die Mitteilung, dass auch Berry Bros & Rudd derzeit mit dem Test einer Handelsplattform beschäftigt ist, die Ende des Jahres online gehen soll. Diese soll Kunden u.a. die Möglichkeit geben, eigene Kauflimite aufzugeben. Für diesen Service soll eine Provision in Höhe von 10% erhoben werden.
Der Liv-ex 100 beendete den Monat Mai mit einem leichten Plus von 0.2 Prozent, was einem Indexstand von 213.78 Punkten entspricht. Seit Januar konnte der Index damit um insgesamt 4.3 Prozent zulegen.
Der Liv-ex 100 beendete den Monat April mit einem Plus von 2.8 Prozent bzw. 213.3 Punkten. Seit Jahresanfang konnte der Index damit um insgesamt 4.1 Prozent zulegen. Im Mittelpunkt des Handelsinteresses stand der Jahrgang 2008. Bedingt durch die sehr frühe Preisveröffentlichung fand in diesen Weinen im April bereits ein sehr reger Handel statt. Verstärkt wurde dies natürlich noch durch die überraschend positive Bewertung des Jahrgangs durch Robert Parker. Letzterer sorgte insbesondere bei Lafite für eine Preisexplosion. Ansonsten konnten sich die Preise im Bordeaux-Segment auf breiter Front erholen. Es scheint zumindest so, als hätten die Preise für hochwertige Weine ihren Boden zunächst gefunden.