24.09.09, von weinvestor,Keine Kommentare
In den elf Jahren, die ich nun in der Finanzbranche tätig bin, konnte ich mir u.a. ein Bild von Aktienfonds machen. Fazit davon ist, dass ich keinen einzigen Fonds in meinem Depot habe. Die Gründe sind vielfältig, aber in diesem Blog nicht von Interesse. Meine Bedenken gegenüber Weinfonds habe ich auch schon mehrmals angeführt, obwohl ich das Weininvestment an sich befürworte. Oftmals wird jedoch davon berichtet, wie gut sich Weinfonds auch in der Krise aus der Affäre gezogen haben. Ich kann nur jedem Anleger empfehlen, sich nicht von der Gesamtperformance eines Fonds blenden zu lassen- egal ob es sich um Aktienfonds oder Fonds anderer Art handelt. Man sollte sich die Performance auf Monatsbasis anschauen und dann einmal davon ausgehen, dass man unmittelbar vor der schlechtesten zurückliegenden Performancephase investiert hat. Und dann sollte man schauen, wie lange es gedauert hätte, um diese wieder auszugleichen bzw. wo man aktuell stehen würde. Wie heißt es so schön- der Teufel ist ein Eichhörnchen. Der Anlageberater schwärmt von Weinfonds, die selbst der weltweiten Finanzkrise getrotzt haben, und rät im August 2008 zum Einstieg in einen großen Weinfonds XY. Der Name tut jetzt nichts zur Sache, aber die Entwicklung ist auch im Internet abrufbar. Bis Ende August 2009 wäre dem Anleger dabei ein Verlust von knapp über 30% entstanden! Natürlich ohne Berücksichtigung von Kosten. Um diesen Verlust auszugleichen (unter Berücksichtigung von Gebühren) wird in der Regel einige Zeit ins Land ziehen. Daher Augen auf beim Fondskauf- egal von welchem.
Stichwörter:Weinfonds,