Trend hält an

Der Trend zu Weinhandelsplattformen hält international an. Auch Vinfolio wird Anfang Juli eine Plattform präsentieren, die Maßstäbe setzen kann. Während deutsche Händler in diesem Segment noch zu schlafen scheinen, positioniert sich die internationale Konkurrenz. Wer das Weininvestment ernsthaft betreiben möchte, sollte sich zunehmend über den deutschsprachigen Bereich hinaus orientieren.

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Weinhandelsplattformen auf Vormarsch

Zunehmend kann man eine Entwicklung zu Weinhandelsplattformen feststellen. Auf diesen finden Kunden verbindliche An- und Verkaufspreise für diverse Weine. Im Falle von Bordeauxindex werden diese Preise vom Unternehmen selbst gestellt, wobei der Spread zwischen dem An- und Verkaufskurs relativ breit ist, da dieser quasi die Marge des Händlers darstellt. Auf den Seiten des Decanter findet man heute die Mitteilung, dass auch Berry Bros & Rudd derzeit mit dem Test einer Handelsplattform beschäftigt ist, die Ende des Jahres online gehen soll. Diese soll Kunden u.a. die Möglichkeit geben, eigene Kauflimite aufzugeben. Für diesen Service soll eine Provision in Höhe von 10% erhoben werden.

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Liv-ex 100 setzt Stabilisierung fort

Der Liv-ex 100 beendete den Monat Mai mit einem leichten Plus von 0.2 Prozent, was einem Indexstand von 213.78 Punkten entspricht. Seit Januar konnte der Index damit um insgesamt 4.3 Prozent zulegen.

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Liv-ex Monatsreport April 2009

Der Liv-ex 100 beendete den Monat April mit einem Plus von 2.8 Prozent bzw. 213.3 Punkten. Seit Jahresanfang konnte der Index damit um insgesamt 4.1 Prozent zulegen. Im Mittelpunkt des Handelsinteresses stand der Jahrgang 2008. Bedingt durch die sehr frühe Preisveröffentlichung fand in diesen Weinen im April bereits ein sehr reger Handel statt. Verstärkt wurde dies natürlich noch durch die überraschend positive Bewertung des Jahrgangs durch Robert Parker. Letzterer sorgte insbesondere bei Lafite für eine Preisexplosion. Ansonsten konnten sich die Preise im Bordeaux-Segment auf breiter Front erholen. Es scheint zumindest so, als hätten die Preise für hochwertige Weine ihren Boden zunächst gefunden.

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Parker im Mittelpunkt

Robert Parker steht -wie eigentlich immer- mit seinen Bewertungen zum neuen Bordeaux-Jahrgang im Mittelpunkt des Interesses. Beschränkte sich früher die Diskussion über die Punktevergabe jedoch meist auf einzelne Weine, geht es diesmal um die komplette Einstufung des Jahrgangs. Viele Händler und Journalisten sehen die Bewertung als bedeutend zu hoch an, selbst Produzenten aus Bordeaux zeigen sich “verwundert” über Parkers Einschätzung, die viele Weine auf das Niveau von 2005 hebt. Allen Beteiligten war im Vorfeld klar, dass es unter den gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine sehr schwierige Primeur-Kampagne werden würde. Die First Growths sollten Zeichen setzen und sie haben sie gesetzt. Die letzten Jahrgänge waren überteuert, nun sollte ein deutlicher preislicher Abschlag erfolgen, Konsum statt Spekulation war die Devise. Bis Parker kam und quasi über Nacht die Spekulation wieder heraufbeschwor. Marketingtechnisch hervorragend und Marktmacht unter Beweis gestellt. Aber in diesem Fall war von Parker Sensibilität gefragt. Als der In-Bottle Report für den Jahrgang 2005 herauskam und viele Marktteilnehmer im Vorfeld mit höheren Noten für einzelne Weine gerechnet hatten, wurde u.a.gemutmaßt, dass Parker mit seiner finalen Notenvergabe unter Umständen auch die Spekulation einschränken wollte. Sollte dies der Fall gewesen sein, war er sich zumindest damals seiner Rolle bewußt. Nun wird dieser Jahrgang auch in den nächsten Jahren im Mittelpunkt des Interesses stehen, alleine schon, um zu sehen, ob Parker grundsätzlich falsch oder richtig liegt. Aber im Augenblick beschert es insbesondere dem Handel zwei weitere Probleme: Die Jahrgänge 2006 und 2007!

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Robert Parker sorgt für Bewegung

Mit seiner ersten Bewertung des 2008´er Jahrgangs sorgt Robert Parker für reichlich Bewegung im Weinmarkt- in jeder Beziehung. Für viele unerwartet zeigte sich Parker äußerst positiv überrascht von der Qualität und zeigte sich bei der Punktevergabe fast schon euphorisch. Dies sorgte zum einen für direkte (explodierende) Auswirkungen auf die Weinpreise (insbesondere Lafite, siehe Liv-ex), zum anderen für harsche Kritik aus den Reihen der Weinkritiker, die sich fragen, wie man einen mittelmäßig eingeschätzten Jahrgang zum Teil auf das Niveau des 2005´er Jahrgangs heben kann. Eine interessanten Vergleich hierzu findet man hier. Fakt ist, Parker sieht in Lafite, Pétrus, Trotanoy und Ausone potentielle 100 Punkte Kandidaten. Gleichzeitig zeigt sich einmal mehr, welchen Einfluss Robert Parker auf den professionellen Weinmarkt besitzt. Die Zukunft wird nun zeigen, ob Parker mit seiner Meinung- ähnlich wie 1982- Recht behalten wird. Ansonsten könnte sein “Weinprophetenstatus” durchaus einige Kratzer erleiden.

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Liv-ex kann im April zulegen

Der Liv-ex 100 konnte den Monat April mit einem Plus von 2.8% beenden. Dies entspricht einem Stand von 213.32 Punkten.

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Release Preise Premiers Crus

Zur schnellen Übersicht hier noch einmal alle Release-Preise der Premiers Crus (ex-Chateau) für den Jahrgang 2008:

Lafite Rothschild 110 Euro
Latour 110 Euro
Margaux 110 Euro
Haut-Brion 125 Euro
Mouton Rothschild 100 Euro

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Einzelbewertungen Bordeaux 2008

Auf den Seiten des “Weinwisser” findet man derzeit die Punktevergabe von René Gabriel zum Bordeaux 2008, insgesamt über 650 Weine. Tolle Sache, super Service.

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Liv-ex Umfrage zum Bordeaux 2008

Die Weinbörse Liv-ex hat unter ihren Handelsteilnehmern eine Umfrage zum Jahrgang 2008 gestartet. Die Ergebnisse sind nun auf der Seite der Liv-ex zu finden. Lafite und Latour führen die Liste der Favoriten, Montrose und Margaux die der größten “Enttäuschungen” an. Ausgehend vom Parker-System wird der Jahrgang im Durchschnitt mit 91 Punkten eingestuft.

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