Marketwatch
Es ist durchaus nicht ausgeschlossen, dass der Liv-Ex 100 in den kommenden Monaten noch weiter nachgibt. Wie hoch diese Verluste u.U. sind, sei dahingestellt, aber 10- 15 Prozent sind nicht unrealistisch. Aber dies ist doch jetzt die Chance, worauf viele Weinfreunde und Sammler gewartet haben. Früher war der Tenor: Die “Weinspekulanten” machen die Preise kaputt, da sie letztere in die Höhe treiben. Nun treiben sie die Preise in die andere Richtung und dies sollte doch für jeden ambitionierten Sammler ein Freudenfest sein. Die Preise sind rückläufig und das Angebot an Weinen ist en masse vorhanden. Ich habe jetzt schon die ersten Stimmen aus meinem Bekanntenkreis vernommen, dass sie jetzt lieber noch nichts kaufen, weil die Preise ja noch weiter runtergehen können. Völlig richtig- können sie. Aber dies erinnert mich auch stark an die Aktienanleger, die versuchen “ganz unten” ein Schnäppchen zu machen und im Endeffekt leer ausgehen oder später zu bedeutend höheren Kursen kaufen. Letztlich ist das Weininvestment immer auf einen mittel- bis langfristigen Horizont ausgerichtet und daher bietet sich jetzt aktuell die Möglichkeit, in die Schwäche des Marktes reinzukaufen. Natürlich mit Bedacht und ausgewählte Château und Jahrgänge. Sollten die Preise in naher Zukuft weiter nachgeben, bieten sich weitere Chancen. Und diese sollten Weinfreunde, Sammler und “Investoren” gemeinsam nutzen.
Stichwörter: Weinmarkt








Kommentare
Von: Oliver - Am: 3. Dezember 2008 um 19.07 Uhr
Hallo,
ich bin gerade über Ihren Blog gestolpert und bin doch recht faziniert, was es für vielfältige Investment-Arten gibt.
Wein-Investment klingt auf jeden fall sehr interessant und ich werde Ihren Blog im Auge behalten!
Beste Grüße
Oliver