Duty-Free Weinverkaufsrekord geknackt

Am 22. August wurde in Dubai ein neuer Verkaufsrekord für Weine im Duty-Free Bereich aufgestellt. Für insgesamt 107.000 US-Dollar kaufte ein Kunde Weine im Duty-Free Bereich des Dubai Airports ein. Für diese Summe erwarb er u.a. Pétrus Weine aus dem Jahrgang 1947 und 1961 sowie eine Magnum Flasche aus dem Jahr 1959. Weitere Informationen zu dieser “Schnäppchenjagd” findet man hier.

Liv-ex 100 legt Verschnaufspause ein

Der Liv-ex 100 legte im Juli eine kleine Verschnaufspause ein und beendetet den Monat im Vergleich zum Juni um 1,2 Prozent schwächer bzw. mit 301 Punkten. Ausgewählte Weine des 2009´er Jahrgangs standen beim Handel dabei immer noch im Mittelpunkt des Interesses an der Weinbörse. Mit Blick auf den hochpreisigen 2009´er Jahrgang sind Händler jedoch auch zunehmend mehr auf der Suche nach “Value”-Weinen. Die größten prozentuale Gewinne konnten jedoch u.a. zwei Weine aus dem Jahrgang 2000 verzeichnen. Nach dem “Upgrade” von Robert Parker schossen die Preise von Leoville Poyferre um 19,3% und von Haut-Brion um 7,5% nach oben.

Liv-ex Höhenflug geht weiter…….

Der Index der Weinbörse Liv-ex geht dieses Jahr wieder nur eine Richtung- nach oben. Den Monat Juni beendete der Liv-ex 100 mit einem Plus von 2,8 Prozent bzw. 305 Punkten. Seit Jahrebeginn beträgt der Zuwachs stattliche 27,3 Prozent und ein Ende des Anstiegs scheint immer noch nicht in Sicht zu sein. Positives Anzeichen hierfür sind die hohen Umsätze, die den Aufschwung begleiten. Die Weinbörse scheint international auf zunehmend mehr Interesse zu stoßen, da sie nun auch einen Index auf Tagesbasis berechnet- den Liv-ex 50.

Auch der 2009´er Jahrgang wurde bereits an der Liv-ex gehandelt, insbesondere- wie könnte es anders sein, Lafite Rothschild. Trotz eines satten prozentualen en primeur Aufschlages auf den 2005´er Jahrgang, konnte der Wein bereits zu einem weiteren spekulativen Höhenflug ansetzen. Innerhalb von 24 Stunden kletterte der Preis einer Kiste von 11.000 auf 13.200 GBP. Überhaupt kann man festhalten, dass die Preise für den 2009´er Jahrgang als sehr “ambitioniert” zu bezeichnen sind.

Liv-ex 100 setzt Höhenflug fort

Der Index der Londoner Weinbörse Liv-ex setzt seinen Höhenflug weiter fort. Ungeachtet der vielfältigen wirtschaftlichen Krisenherde beendete der Index den Monat Mai mit einem satten Plus von 4,4 Prozent. Seit Beginn des Jahres beträgt der Zuwachs somit 23,8 Prozent.

Robert Parker zeigt sich beeindruckt

Wie man auch im Vorfeld schon erwarten konnte, zeigt sich Robert Parker von der Qualität des 2009´er Jahrganges tief beeindruckt. Die Weine vom linken Ufer bezeichnet er als die Besten, die er jemals probiert hat. Aber auch allgemein sieht er ein enorm hohes Qualitätsniveau, was sich auch in seiner Punkteverteilung niederschlägt. Als Highlight aus der ersten Reihe wird dieses Jahr von Kritikern und Händlern Château Latour genannt. Einmal mehr kann sich aus der zweiten Reihe auch Leoville las Cases punktemäßig (96-100) unter die Bestenliste bei Parker mischen. Wer sich einen guten Überblick über die Punktevergabe von Parker und weiteren führenden Kritikern machen möchte, kann dies hier machen.

Warten auf Robert Parker

Wie eigentlich fast jedes Jahr wartet die internationale Weinszene gespannt auf die erste Punktebewertung des jungen Bordeaux-Jahrgangs durch Robert Parker. Und wie immer gibt es auch im Vorfeld regelmäßig Gerüchte, wie seine grundsätzliche Einschätzung aussehen soll. Dem Weinblog von Sigi Hiss kann man aktuell solch ein Gerücht entnehmen. Angeblich bezeichnet Robert Parker den 2009´er Jahrgang als den Besten, den er jemals en primeur getrunken hat. Sollte dies der Fall sein, wird dies sicherlich zu “preislichen Turbulenzen” führen……..

Liv-ex 100 mit neuem Allzeithoch

Von Krise ist an der Weinbörse Liv-ex schon lange keine Rede mehr. Der führende Weinindex Liv-ex 100 konnte den Monat März mit einem neuen Allzeithoch bzw. 264,95 Punkten beenden. Alleine im März konnte der Index damit ein Plus von 5.5 Prozent verzeichnen. Einmal mehr ist diese Entwicklung eng mit der extrem großen Nachfrage aus Asien verbunden. Hierzu paßt auch der Artikel, auf den ich freundlicherweise durch Herrn Schiller aufmerksam gemacht wurde.

Erste Informationen aus Bordeaux

Langsam fließen die ersten Informationen über die Primeur-Kampagne des 2009´er Jahrgangs in Bordeaux. Grundsätzlich kann der Jahrgang in diesem frühen Stadium die hohen Erwartungen anscheinend rechtfertigen und findet sich wohl in einer Reihe mit den Jahren 2000 und 2005 wieder. Gleichzeitig wird man das Gefühl nicht ganz los, als hätten sich viele noch ein wenig mehr erwartet, wobei dies auch mein subjektives Empfinden sein kann. Zumindest findet man auch die ein oder andere kritische Anmerkung. Unter Umständen soll dieses Gefühl aber auch aus taktischen Gründen bewußt in der Öffentlichkeit lanciert werden, um die Weinpreise nicht direkt in astronomische Höhen schießen zu lassen. Allerdings wird die extreme Nachfrage aus Asien sicherlich ein gewichtiges Wort bei der Preisfindung mitspielen. Es wird auf jeden Fall spannend sein, die Berichterstattung aus Bordeaux auch in den nächsten Tagen zu verfolgen.

Neue Studie über das Weininvestment

Die Autoren Philippe Masset und Jean-Philippe Weisskopf kommen in einer aktuellen Studie zu einem Ergebnis, was die Leser dieses Blogs sicherlich nicht wundern wird. Die Berücksichtigung der Anlageklasse “Fine Wine” innerhalb eines Portfolios ermöglicht es zum einen, dessen Rendite zu erhöhen und zum anderen, das Risiko zu reduzieren. Für ihre Studie haben die Autoren die Auktionspreise der Chicago Wine Company von Januar 1996 bis Januar 2009 als Basis genommen. Dabei ist insbesondere auffällig, dass sich hochwertiger Wein allgemein als äußerst krisenresistent bewiesen hat. Letztlich bestätigt die Untersuchung erneut die These, dass hochwertiger Wein grundsätzlich die Chance bietet, eine höhere Rendite zu erzielen ohne dabei gleichzeitig das Risiko zu erhöhen. Die komplette Studie kann man hier finden.

Erweiterung Blogroll

Über einen netten email-Kontakt bin ich auf den sehr interessanten Weinblog von Dr.rer.pol. Christian G.E. Schiller gestoßen. Er schreibt sehr umfassend und informativ über das Thema Wein. Ein wirklicher Lesetipp, der ab sofort auch in meiner Blogroll zu finden ist.